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Kleine Vereine, großer Jubel: SG OBZ

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Heiße Stimmung beim Handball: In der Bellheimer Spiegelbachhalle jubeln Anhänger der Spielgemeinschaft Ottersheim-Bellheim-Zeiskam.

Abseits großer Stadien und Arenen schauen an jedem Wochenende viele Fans Amateursport. Niedrige Eintrittspreise, die Rivalität mit dem Nachbarort und Plaudereien am Spielfeldrand locken die Fans. Diese bringen oft eine große Leidenschaft für ihren Club mit.

Erfolg und anspruchsvoller Sport sind den Zuschauern auch im Amateurbereich wichtig.In der Bellheimer Spiegelbachhalle tritt die Spielgemeinschaft Ottersheim-Bellheim-Zeiskam (SG OBZ) in der Handball-Oberliga gegen das saarländische Illtal an. Mit schnellen Würfen bringt die SG ihren Hünen Stefan Job in Szene, der nach fünf Minuten schon zum dritten Mal trifft. Markus Rummel springt auf, klatscht, ballt dann die Faust und ruft: „Jawoll!“ Rummel ist eigentlich Fußballer, sogar Abteilungsleiter der Freimersheimer Sportvereinigung (FSV). Mittlerweile schaue er aber auch im Fernsehen lieber Hand- als Fußball. „Der FCK ist gerade eh nichts“, sagt der 44-Jährige. Seit 25 Jahren begleitet Rummel die Ottersheimer Handballer. Früher seien 400 Leute gekommen, heute sind es etwas weniger als 300. Kaum eine Minute vergeht, ohne dass Rummel auf der Tribüne Hände von Freunden schüttelt. „Die Fusion mit Bellheim und Zeiskam war aber nicht schlecht, auch wenn die Älteren anfangs ihr Problem damit hatten.“ Nichtmitglieder der SG zahlen 6 Euro Eintritt, Mitglieder 3 Euro. Geld, das der Klub laut seinem Sportlichen Leiter Gerhard Scheurer braucht. „Allein die Schiedsrichter kosten bei einem Spiel mehr als 200 Euro, ohne Zuschauereinnahmen ist das Ganze nicht zu finanzieren.“ Etwa 25 Prozent des Budgets kommen von den zahlenden Zuschauern. Auch einige Fans aus dem Saarland sind an diesem Tag in der Halle, die mit dem Mannschaftsbus hergekommen sind. Keine Werbung benötigt das Derby gegen Offenbach: „Da müssen wir die Halle wegen des Andrangs vor Spielbeginn zumachen.“ Hier herrscht ein deutlich höherer Geräuschpegel als beim Fußball in Harthausen. Schon der Einlauf der Mannschaften wurde mit lauter Musik zelebriert. Selbst Markus Rummel hat sich da die Ohren zugehalten.


Die SG OBZ verliert am Ende ihr Spiel, auch die Trommler in Bellheim konnten die knappe Niederlage nicht verhindern. Doch nach Zuschauerzahl, Stimmung und der Attraktivität des Spiels steht es zumindest an diesem kalten Wochenende 1:0 für den Handball.

Wie sind die Regelungen bzgl. Lärm beim Handball?

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Lärm in Sporthallen, anfeuern und trommeln gehören zum Handball. Laut geltender Spielordnung des Deutschen Handballbundes (DHB) sind Musik- und Lärminstrumente in Handballhallen erlaubt.

Nur: „Der Einsatz von Vuvuzelas sowie druckgasbetriebenen Lärminstrumenten ist nicht gestattet und vom Heimverein zu unterbinden”, heißt es in der DHB-Ordnung, die Hallenstandards regelt. Eine Grundlage, die zunächst für alle gilt. Der bayerische und der badische Handball-Verband untersagen auch den Einsatz elektronisch verstärkter Instrumente. Der Hamburger Handballverband erlässt in den Sporthallen ein grundsätzliches Rauchverbot und bestimmt zudem, dass die „Musik des Hallensprechers und die Lärminstrumente der Zuschauer kein gesundheitsgefährdendes Maß übersteigen dürfen”. Die Bundesligavereinigung der Frauen regelt explizit für die Frauen-Bundesliga, dass für den Fall, dass zwischen Zeitnehmertisch und Zuschauerrängen nicht mindestens zwei Meter Abstand bestehen, in den ersten beiden Zuschauerreihen niemand mit Lärminstrumenten sitzen darf.

Und in der RPS-Oberliga? Da heißt es zu Beginn der Durchführungsbestimmungen: „Gespielt wird nach den jeweils geltenden Regeln für Hallen handball der IHF in der für den Bereich des DHB gültigen Form und den dazugehörigen Hinweisen und Erläuterungen und Ordnungen”. In den weiteren Bestimmungen werden zum Einsatz von Lärminstrumenten keine Aussagen getroffen. Das bedeutet, dass die DHB-Regelung gilt, die besagt: Trommeln erlaubt. Es sei denn, eine spezielle Hausordnung verbietet den Einsatz von Trommeln.

   
© SG Ottersheim-Bellheim-Zeiskam